Persönlich
Was Sie schon immer über mich wissen wollten, . . .
Mein Name ist Traurig - Michael Traurig.
Irgendeiner meiner Urahnen scheint ein eher von Traurigkeit gepräter Mensch gewesen zu sein, da man ihm dieses Attribut als Namen gegeben hat. Jeder der mich kennt oder kennenlernt, weiß sofort, dass dies bei mir nicht zutrifft.
Mein Lebensmotto lautet daher: "Humor ist wenn man trotzdem lacht!"
Geboren wurde ich am 16. Juni 1967 in Kamp-Lintfort wenige Meter neben der Zechenmauer der Schachtanlage Friedrich-Heinrich als erstes Kind einer Bergarbeiterfamilie. Das zweite Kind folgte sechs Jahre später und wohnt mittlerweile auch schon viele Jahre hier in Straelen.
Schon als Schüler befasste ich mich mit Politik und habe Anfang der achtziger Jahre mit einigen Gleichgesinnten in Kamp-Lintfort die Schüler Union gegründet, weil wir für die Junge Union noch zu jung waren. Ein wenig später durften wir in die Junge Union eintreten und haben mit unserer Schülerzeitung 'Der neue Stachel' für sehr viel Unruhe in der doch eher sozialdemokratisch geprägten Schülervertretung am städtischen Gymnasium in Kamp-Lintfort gesorgt.
Nachdem ich einige Zeit Vorsitzender des Stadtverbandes der Jungen Union war und mich auch in der dortigen CDU engagiert hatte, bin ich Anfang der neunziger aus der CDU ausgetreten. Es war die Zeit, als die CDU zu weit nach rechts gerückt ist und Politiker wie Rita Süßmuth und Heiner Geißler an den Rand gedrängt wurden.
Es folgten fast zehn Jahre politische Abstinenz und der Umzug nach Straelen.
Der Umzug nach Straelen erfolgte aus Liebe, der Liebe zu einem echten Straelener Mädel. Mit Marlies, geborene Stöckmann, bin ich nun seit 20 Jahren verheiratet. Wir haben zwei Kinder, Katrin Melissa (Jhg. 1990) und Mark Marcel (Jhg. 1992) und wohnen nun schon seit 18 Jahren in Straelen.
Warum ich nie woanders hingezogen bin? Weil auch die Liebe zu Straelen hinzu kam.
Dies war der Grund dafür, warum ich Ende der neunziger Jahre begann mich wieder in der Kommunalpolitik zu beteiligen. Zuerst parteilos in der lokalen Agenda 21 und später eine kurze Zeit bei den Grünen, für die ich im Schulausschuss tätig war. Recht bald erkannte ich aber, dass die Grünen nur scheinbar liberal waren und wie andere Parteien auch, den Bürgerinnen und Bürgern alles vorschreiben wollten.
Also wechselte ich 2002 zu den wirklich Liberalen - den Freunden der Freiheit - der FDP.
Seit 2004, als ich in den Rat der Stadt Straelen einzog, bin ich nun Vorsitzender der Straelener FDP Ratsfraktion. Und ich glaube, dass ich zu Recht behaupten kann, mit meinen Mitsdtreitern eine gute Kommunalpolitik zu machen. Nicht umsonst haben wir bei der Kommunalwahl 2009 fast 10 Prozentpunkte zugelegt und sind nun mit 5 Mitgliedern im Rat der Stadt Straelen vertreten.
Im Jahr 2005 wurde ich als Quereinsteiger gebeten, für den Landtag NRW zu kandidieren. Zwar konnte ich mit 7,2% ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielen - gereicht hat es dennoch nicht.
Aber auch ohne ein Landtagsmandat kann ich über die FDP - Landtagsfraktion Einfluß auf die Landespolitik nehmen. Denn zum einen gibt es eine Vielzahl von persönlichen Kontakte nach Düsseldorf und zum anderen arbeite ich u.a. im Landesfachausschuss für Kommunalpolitik und in der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker mit.


