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FDP Sommerfest betont positive Signale

„Liberale Stimme der Vernunft fehlt in der Bundespolitik.“

Prof. Dr. Ralf Klapdor (li.) und Johannes Vogel
Prof. Dr. Ralf Klapdor (li.) und Johannes Vogel

Kreis Kleve (Kreisverband) 21.06.2015 - Bei strahlendem Sonnenschein feierte der FDP Kreisverband Kleve-Geldern sein Sommerfest im Haus Ingendael in Wachtendonk. Doch nicht nur das gute Wetter, sondern vor allem das Interesse an den Liberalen sorgte dafür, dass nicht nur viele Mitglieder sondern auch zahlreiche Gäste, so unter anderem auch Vertreter anderer Parteien, zum Sommerfest kamen. Der FDP-Kreisvorsitzende Prof. Dr. Ralf Klapdor freute sich besonders, dass mit Landrat Wolfgang Spreen und seiner allgemeinen Vertreterin Zandra Boxnick sowie Wilfried Suerick die Leitung der Kreisverwaltung teilnahm.

In seiner kurzen Begrüßungsansprache betonte Ralf Klapdor, dass die guten Wahlergebnisse in Hamburg und Bremen positive Signale für die Freien De-mokraten auf ihrem Weg zum Wiedereinzug in den Bundestag sind, aber dass das erst der Anfang ist und es noch viel Arbeit zu erledigen gilt. Diese Ansicht bestätigte auch der Generalsekretär der FDP in NRW, Johannes Vogel, in seiner Begrüßung. Er erinnerte daran, dass das Wahlergebnis für die Freien Demokraten im Kreis Kleve bei der letzten Kommunalwahl erfreulicherweise nicht dem damaligen Trend folgte, sondern sehr positiv ausgefallen ist. „Aber überall dort, wo die FDP nicht mehr in den Parlamenten vertreten ist, wird deutlich, dass die liberale Stimme der Vernunft fehlt. Ganz besonders in der Bundespolitik zeigt sich, dass bei Vorratsdatenspeicherung, Rente mit 63, Beibehaltung des Solidaritätszuschlags und Mindestlohn der Einfluss der Freien Demokraten fehlt.“ Vogel verwies dabei vor allem auf den mit dem Mindestlohn verbundenen hohen bürokratischen Aufwand für kleine und mittelständische Betriebe sowie darauf, dass der Solidaritätszuschlag nach dem Willen von CDU und SPD erhalten bleiben soll, obwohl der Anlass dafür gar nicht mehr gegeben ist. Ebenso kritisierte er, dass die gesamte Bevölkerung mit der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung unter Generalverdacht gestellt werde, was mit liberalen Prinzipien aber nicht vereinbar sei.
Im Mittelpunkt des FDP-Sommerfests standen aber nicht die Ansprachen, sondern das persönliche Gespräch miteinander. „So eine Veranstaltung ist immer eine gute Gelegenheit in entspannter Atmosphäre Kontakte zu knüpfen und zu pflegen - vor allem mit den Gästen, die man sonst nur bei Sitzungen oder anderen formellen Anlässen trifft.“ Somit wird es auch 2016 wieder ein liberales Sommerfest geben. Dann aber voraussichtlich wieder im Norden des Kreises Kleve.

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