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FDP beschäftigte sich mit niederländischen Nachbarn

Wahlkampf in den Niederlanden / Bild ©Wikipedia
Wahlkampf in den Niederlanden / Bild ©Wikipedia

Kreis Kleve (Kreisverband) 10.03.2011 - Das „Draufschlagen“ überließ die FDP am politischen Aschermittwoch gerne den anderen Parteien. Mit Frans Bergman hatten sich die Liberalen einen sachlichen, aber trotzdem pointenreichen Redner für ihr Fischessen eingeladen. Auf der gut besuchten Veranstaltung im Kalkarer Landhaus Beckmann berichtete Frans Bergman über das politische System in den Niederlanden und nahm dabei insbesondere die Person Geert Wilders in den Fokus. Das ehemalige Mitglied der niederländischen VVD, der heute seine eigenen Partei, die PVV hat, polarisiert die niederländische Gesellschaft. Frans Bergman versuchte eine Einordnung, verwarf Parallelen beispielsweise zum französischen Le Pen, sparte aber auch nicht mit kritischen Worten, wie z.B. „Die PVV kann nicht als demokratische Partei angesehen werden. Die PVV hat nur ein Mitglied: Geert Wilders“.

Nach vielen Nachfragen, auch zu den beiden liberalen Parteien, der D66 und der VVD konnte der Kreisvorsitzende, Prof. Dr. Ralf Klapdor, viel Spaß beim Vertiefen des Diskussionsbedarfs an den einzelnen Tischen wünschen. Die Teilnehmer nahmen viele Erkenntnisse über Parallelen zum deutschen System, aber auch zu erheblichen Unterschieden mit, auch die Warnung von Frans Bergman: „Hätten die bestehenden politischen Parteien die Probleme früher erkannt, würde es das Phänomen Wilders gar nicht geben“.

Das Wort „Neuwahlen“ fiel an diesem liberalen Abend übrigens kein einziges mal. Nur zum Schluss verwies der Kreisvorsitzende, Prof. Dr. Ralf Klapdor darauf, dass man „sicherheitshalber“ erste vorbereitende Überlegungen für den „Fall der Fälle“ angestellt habe. „Wir sehen uns, gerade im Kreis Kleve gut gerüstet, auch wenn Neuwahlen das Problem von rot-rot-grün, keinen verfassungsgemäßen Haushalt aufstellen zu können oder zu wollen, nicht lösen würden“, so der FDP-Kreisvorsitzende.

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