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FDP Generalsekretär Christian Lindner informierte sich zur Schulpolitik

Kreis Kleve (Kreisverband) 30.04.2010 - Im Rahmen seiner Rundreise durch NRW besuchte der FDP Generalsekretär Christian Lindner die Sankt-Anno-Schule GHS Straelen-Wachtendonk und die beiden FDP – Landtagskandidaten des Kreises Kleve Michael Traurig und Stephan Haupt.

Hauptthema des Nachmittages war die nordrhein-westfälische Bildungspolitik, wobei hier die Nachbarkommunen Straelen und Wachtendonk eine Vorreiterrolle spielen. Mit der Bildung des Hauptschulzweckverbandes haben Straelen und Wachtendonk den ersten Schritt gemacht, um die Schulstandorte in den beiden Nachbarkommunen zu sichern. Dabei sind sie einen bisher seltenen Weg gegangen und haben sich für eine interkommunale Zusammenarbeit im Schulbereich entschieden.

Christian Lindner hat dieses Projekt in den letzten beiden Jahren interessiert verfolgt und wollte sich nun vor Ort darüber informieren, inwieweit diese Vorbildcharakter für andere Städte und Gemeinden hat. In einem einstündigen Gespräch, an dem auch Vertreter der Gemeinden und der FDP-Kreisvorsitzende teilnahmen, erörterte der Schulleiter Johannes Schriefers die manchmal sehr anstrengenden Aufgaben, die ein solcher Zusammenschluss mit sich bringt. Allerdings betonte er auch, dass er diesen Schritt niemals bereut hat. Er sprach sich aber dafür aus, diesen Schultyp evolutionär weiterzuentwickeln, um auch langfristig diese Schule aufrechterhalten zu können.

Um auch langfristig diesen Schulstandort aufrecht erhalten zu können, wäre aus Sicht der Kreis Klever Liberalen die Erweiterung des Hauptschulzweckverbandes um einem Realschulzweig als 2. Schritt eine logische Konsequenz. „Da wir als FDP neue Modelle der organisatorischen und pädagogischen Zusammenführung von Haupt-, Real- und Gesamtschulen zulassen wollen, könnte in einem dritten Schritt nach einer Novellierung des Schulgesetztes auch in Straelen eine regionale Mittelschule gebildet werden.“, so Michael Traurig weiter.

„Dies bedeutet zugleich, dass wir heute erfolgreich arbeitende und demographiefeste Schullandschaften nicht in Frage stellen. Diese Schulform neuen Typs soll im Sinne einer differenzierten Regionalschule („regionale Mittelschule“) auch bei sinkenden Schülerzahlen das Angebot äußerlich differenzierter Bildungsgänge und den Zugang zu mittleren Abschlüssen mit hohem qualitativen Anspruch garantieren.“, so Stephan Haupt ergänzend.

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