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"Eine spannende Großwetterlage"

Quelle: NRZ Maren Reimer

FDP NRW Generalsekretär Joachim Stamp
FDP NRW Generalsekretär Joachim Stamp

Kreis Kleve 31.03.2010 - FDP-Generalsekretär Joachim Stamp besuchte den Kreis Kleve und stellte die beiden Landtagskandidaten Stephan Haupt und Michael Traurig vor.

"Die aktuelle Regierung hat 2005 ein Absteigerland übernommen. Jetzt sind wir in allen wesentlichen Bereichen zumindest im Mittelfeld. Und wir wollen weiter , an die Spitze!“ Das Fazit von Joachim Stamp, seit Mitte März Generalsekretär der FDP NRW, fällt eindeutig aus.  Gestern war er im Kreis Kleve unterwegs und sprach bei einer Pressekonferenz in Weeze gemeinsam mit dem Kreisverbandsvorsitzenden Ralf Klapdor und den beiden Landtagskandidaten Stephan Haupt und Michael Traurig über die Wahlkampfkampagne unter dem Motto „Aufsteigerland NRW“.

"Glaubwürdige Kandidaten"

Dabei sprach er von einer „spannenden Großwetterlage“, so kurz vor der „richtungsweisenden Wahl.“ Optimistisch stimmten ihn auch die beiden Vertreter, die für die Kreis -FDP ins Rennen gehen. „Wir haben zwei sehr glaubwürdige Kandidaten, beide sind ehrenamtlich politisch tätig und sehr engagiert“, so Stamp. Für den Wahlkreis 54, den nördlichen Kreis Kleve, tritt Stephan Haupt an. Der 39-jährige Bautechniker ist Ratsmitglied seiner Heimatgemeinde Bedburg-Hau und sieht sich als regionaler Kandidat. Und die Region hört für ihn nicht an der Grenze auf: „Die Regionen wachsen immer weiter zusammen, deshalb ist grenzüberschreitendes Arbeiten wichtig.“ Einer seiner Schwerpunkte ist die Infrastruktur: Eine zweigleisige Bahnstrecke zwischen Kleve und Geldern, eine reaktivierte Bahnverbindung nach Nimwegen. Die Querspange hält er nicht für sinnvoll, die B9 neu sei die bessere Alternative. Für den Flughafen sei neben der Optimierung der Bahnstrecke auch die Anbindung in die Niederlande wichtig, kommen doch 50 % der Passagiere aus dem Nachbarland.

Michael Traurig tritt für den südlichen Wahlkreis 53 an. Der 42-Jährige rückte kurzfristig nach, nachdem der ursprüngliche Kandidat aus persönlichen Gründen zurücktrat. Eines seiner Hauptziele: Aufklärung betreiben. „Es wird in letzter Zeit zu viel über Parteien geredet, und zu wenig über politische Inhalte.“ Er will davon überzeugen, dass liberale Politik ein Alleinstellungsmerkmal ist. Schwerpunktthemen sind für den Straelener sowohl der Bereich Bildung und Wissenschaft als auch die Wirtschaft. „Beides muss verzahnt werden, wir müssen in die Bildung investieren um ein Wirtschaftswachstum zu erzeugen.“ Ein weiteres Thema: Das Pilotprojekt virtueller Gewerbeflächenpool. „Die Kommunen im Kreis müssen sich zusammenschließen, nur dann können sie wachsen.“

Quelle: DerWesten.de

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