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Wissen ist der entscheidende Wachstumsfaktor einer Wirtschaft

Landtagskandidat Micheal Traurig
Landtagskandidat Micheal Traurig

Kreis Kleve (Kreisverband) 21.03.2010 - Die FDP hat auf ihrer Kreiswahlversammlung am 17. März Michael Traurig ohne Gegenstimmen zum Landtagskandidaten für den Wahlkreis 53 gewählt. Der 42jährige FDP - Fraktionvorsitzende im Rat der Stadt Straelen und stellvertretende FDP - Kreisvorsitzende hat bereist im Jahr 2005 für den Landtag NRW kandidiert. Michael Traurig ist seit 21 Jahren in erster Ehe verheiratet, hat mit seiner Frau zwei volljährige Kinder und arbeitet als Projektmanager in einem internationalen Unternehmen.

Einer seiner politischen Schwerpunkte ist die Verzahnung von Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft am Beispiel des Themas Agrobusiness im Kreis Kleve. „Die isolierte Betrachtung der Themen Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft ist ein Grund dafür, warum andere Länder höhere Wachstumsraten haben als wir.“, so Michael Traurig.
Das kaufkraftbereinigte Einkommen Deutschlands ist innerhalb der letzten 25 Jahre im weltweiten Vergleich immer weiter abgerutscht. Wenn man sich die Ergebnisse internationaler Studien wie PISA oder TIMSS ansieht, stellt man fest, dass Deutschland auch in diesem Bereich nur noch Mittelmaß ist.

„Es gibt also eine Zusammenhang zwischen Bildung und Wirtschaftswachstum, weil gerade die wissensintensiver Unternehmen die höchsten Wachstumsraten zu verzeichnen haben und hier haben die ostasiatischen und osteuropäischen Länder massiv aufgeholt.“, so Michael Traurig weiter.

Die Quote der Hochschulabsolventen liegt in Deutschland bei etwas mehr als 20%, im OECD Durchschnitt sind es knapp unter 40% und in den skandinavischen Ländern liegt diese Quote bei fast 50 Prozent. „Sind die Skandinavier nun schlauer als wir oder haben sie nur ein besseres Bildungssystem?“, fragt sich Michael Traurig.

„Wir wissen, dass uns schon heute qualifizierte Arbeitskräfte fehlen und dieser Fachkräftemangel in den kommenden Jahren noch zunehmen wird, aber anstatt zu handeln, diskutieren wir. Und was noch schlimmer ist, wir setzen aufgrund von überholten politischen Ansichten auch noch falsche Akzente.“

Es wäre überlegenswert gewesen, auf die Erhöhung des Kindergeldes der letzten beiden Jahren zu verzichten. Bei Hartz IV Empfängern kommen diese Erhöhungen nicht an und bei mittleren und höheren Einkommen sind diese entbehrlich. Stattdessen hätten wir diese mehr als 6 Milliarden Euro viel effektiver in die Bildungslandschaft investieren können, z.B.: in gebührenfreie Ganztagsschulen.

„Mit der neugegründeten Hochschule Rhein-Waal in Kleve, der Fontys in Venlo und den Hochschulen in Arnheim, Nimwegen, Duisburg, Krefeld und Mönchengladbach haben wir optimale Voraussetzungen, um in unserem Kreis qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. Dafür müssen wir aber eine bessere Vernetzung der Witschaft und der Wissenschaft hinbekommen.“, so Michael Traurig zum Abschluß.

Mehr Informationen über den Landtagskandidaten, seine politischen Schwerpunkte und das Landeswahlprogramm erhalten interessierte Bürger unter http://www.michael-traurig.de oder freitags von 16 bis 18 Uhr im Liberalen Bürgerbüro, Klosterstraße 29 in Straelen

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