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Aschermittwoch der FDP: Ehrung und Agrobusiness

Peter von Groddeck
Peter von Groddeck

Kreis Kleve (FDP-Kreisverband) 22.02.2010 - Zahlreiche Gäste konnte der neue Kreisvorsitzende der FDP im Kreis Kleve, Prof. Dr. Ralf Klapdor zu dem traditionellen Aschermittwoch-Fischessen in Goch begrüßen. Bevor der Ehrengast des Abends, der Vorsitzende der Netzwerkinitiative Agrobusiness Niederrhein, Johannes Giesen das Wort ergriff, stand jedoch erst einmal eine Ehrung auf der Tagesordnung. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dietmar Brockes zeichnete den Gocher Ehrenvorsitzenden Peter von Groddeck für sein langjähriges Engagement mit der Ehrengabe der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker (VLK) aus.

Anschließend berichtete Johannes Giesen über die Entstehung der Netzwerkinitiative Agrobusiness. Unter dem zum Aschermittwoch passenden Motto "Butter bei die Fische" habe man unter anderem den Mangel an verlässlichen Daten beheben wollen, dies sei der Beginn des Gutachtens "Masterplan Agroparks" gewesen. Johannes Giesen war sich mit den Liberalen einig, dass das Thema Agropark nur eine Facette sein könne. Die Reduzierung des Leitgedankens Agrobusiness auf das Thema Agropark, so wie dies in weiten Teilen der Politik geschieht, geht am Thema vorbei und wird den Standort Kreis Kleve alleine nicht nachhaltig stärken können.

Für den FDP Kreisverband Kleve-Geldern bedeutet Agrobusiness in erster Linie Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie in Bereichen Landwirtschaft und Gartenbau. Für die FDP im Kreis Kleve darf es in der zukünftigen Entwicklung nicht nur um schiere Größe der Betriebe gehen, sondern vor allem um Bildung und Innovation in den Bereichen Agrobusiness und Green Business.
Mit der Hochschule Rhein-Waal in Kleve und der Fontys in Venlo sind hervorragende Bildungseinrichtungen vorhanden, um hoch qualifizierte Arbeitskräfte im Bereich Agrobusiness vor Ort auszubilden.
„Wir als FDP wollen langfristig qualifizierte Arbeitsplätze im Gartenbau, in der Landwirtschaft und in den angrenzen Wirtschaftsbereichen sichern und ausbauen. Es dürfen nicht nur Agrarfabriken entstehen, in denen ausschließlich wenige gering qualifizierte Menschen beschäftigt sind.“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Michael Traurig.

Die FDP und Johannes Giesen stimmten überein, dass der Gartenbau und die Landwirtschaft im Kreis Kleve langfristig wettbewerbsfähig bleiben muss und deshalb die Kommunalpolitik in den Räten und im Kreistag die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen muss. Prof. Dr. Ralf Klapdor dankte am Ende eines interessanten Abends Johannes Giesen herzlich für sein Engagement und betonte, dass die FDP sich sicherlich in den nächsten Monaten noch häufiger mit dem Thema Agrobusiness beschäftigen werde.

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