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Ein liberales Basta

Wurde zum Landratskanidat der FDP gewählt: Dietmar Gorißen
Wurde zum Landratskanidat der FDP gewählt: Dietmar Gorißen

Kreis Kleve (FDP-Kreisverband) 02.02.2009 -

Aus RP vom 2.2.2009 (Michael Baers): Dietmar Gorißen wurde zum Landratskandidaten des FDP-Kreisverbandes Kleve-Geldern gewählt. Umfrageergebnisse geben der Partei Rückenwind für den Wahlkampf.

Das eine oder andere Mitglied des außerordentlichen Parteitags des FDP-Kreisverbandes Kleve-Geldern lief zunächst Gefahr, sich im Uedemer Bürgerhaus der falschen Gruppe anzuschließen. Parallel zur Versammlung der Liberalen hatte sich im Nebenraum eine niederländische Busreisegruppe zu einer Verkaufsveranstaltung eingefunden, doch das über dem Podium angebrachte, blau-gelbe Parteilogo wies den richtigen Weg. „Wir werden zum Mittagessen alle wieder zu Hause sein“, stellte Dietmar Gorißen, Kreisvorsitzender der FDP, angesichts des anstehenden „sehr formellen und daher schrecklichen“ Wahlprozedere in Aussicht. Mit 63 von 75 möglichen Ja-Stimmen sicherte sich Gorißen bei der Kandidatenkür die Zustimmung der Versammlung (bei sechs Nein-Stimmen und sechs Enthaltungen).

Zuvor hatte sich der Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht vorgestellt und seinen Schwerpunkt „Wirtschaftsförderung“ deutlich gemacht. Im Anschluss wurde über die Wahlbezirksbewerber abgestimmt. Das Ergebnis: Grit Hermanns für Kranenburg, Derk Derksen/Kleve-Düffelt, Barend van Ackeren/Kleve-Stadt, Dietmar Gorißen/Kleve, Reinhold Tobisch/Kleve, Christoph Kukulies, Ralf Deller, Hans Schagen (alle Emmerich), Frank Künne/Rees, Thomas Winkler/Rees, Bernd Dressler/Bedburg-Hau, Boris Gulan/Kalkar, Peter Hohl, Edith van der Bijl, Renate Kaiser (alle Goch), Ralf Klapdor/Uedem, Gisela van Loon/Weeze, Heinz Frieske (Kevelaer), Klaus Sadowski/Kevelaer, Julian Hüpen, Ulla Lemmens, Iwan Toskov (alle Geldern), Sabine Velder/Kerken, Klaus Penz/Issum, Kay Erhardt/Rheurdt, Michael Traurig/Straelen und Gisela Beer/Wachtendonk. Die ersten sechs Plätze der Reserveliste belegen Dietmar Gorißen, Ralf Klapdor, Thomas Winkler, Grit Hermanns, Klaus Penz und Ralf Deller.

Zwischen den Wahlgängen äußerte sich Paul K. Friedhoff (MdB) zur Fachhochschule. Als kohlepolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag betonte er, woher das Geld für die Bildungsinvestition nicht zuletzt stamme. Schließlich habe die FDP in NRW den Ausstieg aus der Kohlesubvention durchgesetzt. „Wir stecken das Geld nicht in dunkle Schächte, sondern in helle Köpfe“, so Friedhoff. In dem Zusammenhang dankte er Andreas Pinkwart, Minister für Wissenschaft und Forschung in NRW, und reagierte auch auf die aktuelle „Wer bekommt wie viele Studenten“-Debatte. Politische Muskelspiele seien „jetzt völliger Quatsch“. Außerdem gebe es das „Hochschulfreiheitsgesetz“, welches vorsehe, dass das Institut so etwas in eigener Souveränität entscheide. Wenn man so will, ein liberales Basta.

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