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FDP bemängelt fortbestehende Verluste des KRZN

Wolfgang Urbach fordert Angebotskonzept beim KRZN
Wolfgang Urbach fordert Angebotskonzept beim KRZN

Kreis Kleve (FDP-Kreistagsfraktion) 31.10.2008 -

Mit deutlichen Worten bemängelt die FDP-Kreistagsfraktion die bevorstehende erneute Verlustübernahme für das Kommunale Rechenzentrum in Moers (KRZN) durch den Kreis Kleve. Nachdem der Kreis bereits Ende 2007 sog. "haftungsrechtliche Verpflichtungen" in Höhe von über 4,2 Mio. € anerkennen musste, soll für die erneuten Verluste des KRZN im Wirtschaftsjahr 2007 nun diese Verpflichtung um fast 280.000 € erhöht werden. "Ich habe erhebliche Zweifel an der Hoffnung der Verwaltung, dass zukünftig keine Fehlbeträge des KRZN mehr entstehen werden", betont Prof. Dr. Ralf Klapdor, Pressesprecher der FDP-Kreistagsfraktion. Man halte an der einhelligen Forderung der FDP am Niederrhein fest, dass sich das KRZN grundsätlich anders und marktkonformer aufstellen müsse. Es sei nicht akzeptabel, dass durch den Benutzerzwang die Kommunen auf der einen Seite daran gehindert würden, andere und bessere Programme zun nutzen und auf der anderen Seite die Bürger dafür auch noch "die Zeche" durch andauernde Verluste bezahlen müssten. Während anderenorts Gemeinden aber auch öffentliche Institutionen wie Hochschulen sich auf einem ausreichend großen Markt ihre Software selber aussuchen, halte man am Niederrhein an einem Konzept aus der Anfangszeit der EDV fest, bemängelt Klapdor.

Auch wenn man an der bestehenden Verpflichtung zur Verlustübernahme aufgrund der deutlichen Mehrheit für anacronistische Großorganisationen nichts ändern könne, wolle man doch ein deutliches Zeichen gegen die unkritische Verlustübernahme setzen. Daher, kündigt Wolfgang Urbach als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP an, wolle man in der Kreistagssitzung dagegen stimmen, dass die Verwaltung einfach nur eine Verpflichtung von fast 4,5 Mio. € anerkennt. Er hoffe vielmehr auf die Durchsetzung des neuen Angebotskonzepts des KRZN.

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