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FDP fordert mehr Realismus

Drei Ertragssäulen sind besser als Zickzackkurs

Ralf Klapdor
Ralf Klapdor

Kreis Kleve (FDP-Kreistagsfraktion) 08.01.2005 - Unrealistisch nennt der Pressesprecher der FDP-Kreistagsfraktion, Dr. Ralf Klapdor, die Haltung der CDU zum Flughafen Niederrhein. Die CDU hatte in einem Pressegespräch gefordert, die Liberalen müssten in Bezug auf den Flughafen die Zeichen der Zeit erkennen. Der Wirtschaftswissenschaftler Klapdor betont, dass auch die CDU derzeit niemanden aufbieten könne, der betriebswirtschaftlich fundiert belegen kann, dass der Flughafen nur aufgrund von Landegebühren aus dem Passagierflug rentabel zu betreiben ist. Es bleibe daher bei der wiederholten Feststellung des FDP-Fraktionsvorsitzenden Peter Giltjes, dass der Flughafen die in allen Planungen stets vorgesehenen drei Ertragssäulen Gewerbeflächen sowie Passagier- und Frachtflug ausbauen müsse. Dass der Frachtflug dabei keine großen Dimensionen erreichen werde, sei ebenso richtig wie aus Sicht der betroffenen Bürger erfreulich. Frachtflug kategorisch ausschließen zu wollen ist aus Sicht der FDP betriebswirtschaftlich verfehlt. Eine konzeptionell geschlossene Sichtweise zum Flughafen war auf Seiten der CDU bisher nicht zu erkennen, wie die FDP mit Blick auf den Zickzackkurs um den Einstieg des Kreises als maßgeblicher Gesellschafter hervorhebt. Während die CDU anfänglich bei allen Planungen ein rein privates Engagement befürwortete, habe man dann zusammen mit der SPD für eine Mehrheitsbeteiligung des Kreises gestimmt. Jetzt sei die CDU zum Glück wieder auf dem richtigen Weg: Dem Einstieg weiterer privater Investoren für den Betrieb des Flughafens.

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