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FDP: Flughafen muss jetzt nach vorne schauen

Frachtflug und Gewerbeansiedlungen müssen kommen

Kreis Kleve (FDP-Kreistagsfraktion) 12.10.2004 - Nach der Einstellung des Flugbetriebs durch die niederländische Fluggesellschaft V-Bird müssen nach Ansicht der Liberalen im Kreis Kleve jetzt endlich die ausstehenden Aufgaben rund um den Flughafens Weeze angepackt werden. „Fakt ist, dass die in den ursprünglichen Planungen vorgesehenen Frachtflüge nicht stattfinden und die tatsächlich sehr gute Passagierentwicklung nur in engem Rahmen zu Erträgen für die Fluggesellschaft geführt haben“, skizziert der liberale Fraktionsvorsitzende Peter Giltjes die bereits bisher bestehenden Probleme. Dass V-Bird bisher mit Abstand die meisten Flug-verbindungen ab Weeze bestritten hat, sollte nicht verdecken, dass bereits bisher erheblich von den Vorgaben des Gutachtens von Dorsch Consult abgewichen wurde. Die hohen Passagierzahlen hätten jedoch bisher von diesem Umstand abgelenkt. Nach Ansicht der Liberalen ist es daher dringend notwendig, in dem Kreistag offen über die Zukunft des Flughafens zu diskutieren und die notwendigen Zahlen offen zu legen. Neben der Frage nach neuen Fluglinien müsse dabei insbesondere die Frage nach Gewerbeansiedlungen auf dem Flughafengelände sowie nach Frachtflügen behandelt werden. „Sowohl die FDP-Kreistagsfraktion als auch unser Landratskandidat Dietmar Gorißen haben in der Vergangenheit wiederholt auf diese Versäumnisse hingewiesen“ betont Giltjes. Daher hielten die Liberalen einen detaillierten Sachstandsbericht im Kreistag für unerlässlich, um der politischen Verantwortung für den Flughafen, aber auch für den Einsatz der erheblichen öffentlichen Finanzmittel gerecht zu werden. Nach wie vor sieht die FDP in dem Weezer Flughafen einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für den Kreis, der gute Entwicklungsperspektiven besitzt.

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