Archiv unserer Pressemitteilungen

Polizeireform: FDP in Wesel und Kleve einig

Gemeinsames Polizeipräsidium nur bei vergleichbaren Strukturen

Wolfgang Urbach
Wolfgang Urbach

Kreis Kleve (FDP-Kreistagsfraktion) 06.03.2005 - Auf Ihrer gemeinsamen Sitzung in Rees-Bienen waren sich die Kreistagsfraktionen der FDP aus Wesel und Kleve schnell einig. „Eine Reform, um die Polizeiarbeit effizienter zu gestalten, ist richtig, aber nicht in dem von rot-grün geplanten Zuschnitt“, fasst Wolfgang Urbach, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion im Klever Kreistag das Ergebnis zusammen. Aus Sicht der FDP-Fraktionen macht eine Polizeireform nur Sinn, wenn der Polizeipräsident auch die Möglichkeit hat, das Personal effizient einzusetzen. Wenn ein Polizeipräsident dann für Duisburg und den ländlichen Raum zuständig sei, müsse man aus Sicht der FDP kein Prophet sein, um vorherzusagen, wohin das Personal gelenkt würde. Daher wäre zwar ein gemeinsames Polizeipräsidium für Wesel und Kleve kein Problem, aber ein eventueller dritter Partner müsse von der Struktur dazu passen.  Mit der Diskussion über den Sachstand des Natur- und Freizeitverbunds Niederrhein widmeten sich die Liberalen einem weiteren gemeinsamen Thema der beiden Kreise. Der Verbund beschäftigt sich mit der Vernetzung der durch Auskiesungen entstehenden Wasserflächen zu einer einzigartigen Natur- und Freizeitlandschaft. Während der Kreis Wesel Gesellschafter der GmbH ist, besteht auf Seiten des Kreises Kleve nur eine Beteiligung durch die Stadt Rees. Die Klever FDP will sich nun im Kreistag berichten lassen, warum nicht auch der Kreis Kleve dieses Vorhaben unterstützt. „Die Niederländer zeigen uns bereits seit Jahren, welches touristische Potential in Wasserflächen steckt“, verdeutlich der Emmericher Wolfgang Urbach die wirtschaftliche Bedeutung des Projekts.

Zurück zur Übersicht